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Die grundsätzliche Funktionsweise ist einfach: Nachdem das zentrale
Airbagsteuergerät auf der Basis von Daten der so genannten Crashsensoren
(i. d. R. Daten der Beschleunigungssensoren und der
Fahrzeuggeschwindigkeit) einen für die Insassen gefährlichen Unfall
erkannt hat. wird ein fester Treibstoff gezündet. Dadurch wird ein Kissen
aus Kunstfasergewebe. Nylon oder anderen Polyamiden in ca. 10–40 ms
aufgeblasen. Durch den Gasgenerator wird hauptsächlich Stickstoff erzeugt.
Die Reaktion verläuft durch Zündung innerhalb 20 bis 40 Millisekunden und
es entstehen dabei. je nach Grösse. 60 bis 150 Liter Stickstoffgas. Seit
1995 werden vermehrt Gasgeneratoren mit zusätzlicher Druckgasflasche. so
genannte Hybridgasgeneratoren. eingesetzt. Den Vorteilen einer geringeren
Schadgasentwicklung und kühleren Füllgases stehen jedoch das höhere
Gewicht. die Kosten und der benötigte Bauraum entgegen. so dass beide
Systeme ihre individuellen Anwendungsgebiete gefunden haben.
Die Airbag-Simulations-Wand besteht aus Originalbauteilen und hat die
Aufgabe den Verlauf der im Pkw verbauten Sensorik und Aktorik bei
verschiedenen Crashsimulationen verlangsamt dazustellen.
Auswahlmöglichkeiten sind:
Die Airbag-Simulations-Wand wird über ein 240 V AC Schaltnetzteil mit
12 Volt Spannung versorgt. Unter Zuhilfenahme eines USB-to-COM
Konverters und Hyper-Terminal kann eine Auswahl der verschiedenen
Crash-Simulationen durch Anwahl von 7 verschiedenen Menüpunkten
erfolgen.
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Punkt 1-5 – das Programm „spielt“ einen
bestimmten Ablauf ab
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Punkt 6 Single-Step – eine „Schritt
für Schritt“ Simulation
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Punkt 7
Fehlersimulation – Nun kann man durch Trennen der verschiedenen Aktoren-.
Sensorenverbindungen. Ausschalten des Beifahrerairbags oder durch Auslösen
des Gurtschalters die Fehler als Simulation durch LEDs. und auf dem
PC-Monitor anzeigen lassen |