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Der neue CAN-LIN Versuchsstand wurde aus Originalbauteilen des VW Golf 6 erstellt.
Besonderer Wert wurde bei der Konzeption auf die möglichst realitätsnahe Darstellung
der Komponenten und ihrer Verbindungen gelegt. Im Gegensatz zu den Anlagen anderer
Lehrmittelhersteller werden hier für die Verbindungen zwischen den Originalkomponenten
keine Büschelstecker oder genormte Steckverbindungen verwendet. sondern die Originalverbindungen.
Somit können die Originalunterlagen und Schaltpläne der Volkswagen AG verwendet
und Messungen. Fehlersimulation und Diagnose wie bei einem kompletten Fahrzeug durchgeführt
werden.
Als zentrale Schnittstelle für zusätzliche Möglichkeiten dient die CAN-Funktions-Box
des Beleuchtungsstandes. Über die Box erfolgt der Anschluss von Komponenten und
Erweiterungen. Hierfür enthält die Funktionsbox 10 parallele D-Sub-Schnittstellen
für K-Linie. LIN-Bus und alle weiteren CAN-Bussysteme zur Erweiterung von CAN-BUS
gesteuerten Systemen.
Um die Signale auf dem CAN-Bus nicht nur als Spannung sichtbar machen zu können.
sondern auch die Inhalte der CAN-Botschaften bzw. -Adressen lesen zu können. sind
die CAN- und LIN-Busse sowie die K-Leitung über 7-polige Sub-D-Buchsen einzeln herausgeführt
und können mit einem CAN- bzw. LIN-Dongle die Botschaften abgefragt bzw. ausgelesen
werden.
Der Anschluss von Diagnosegeräten erfolgt über die 16-polige OBD-Steckverbindung
nach VAG-Norm.
Die Stromversorgung für die einzelnen Komponenten erfolgt ebenfalls über die CAN-Funktionsbox
und kann über zwei Dioden kontrolliert werden. Als Spannungsversorgung wird ein
stabilisiertes Netzgerät mit 12 oder 13.8 Volt Gleichspannung und einer ausreichenden
Ausgangsleistung (mind. 200 Watt) empfohlen. alternativ kann auch eine Starterbatterie
verwendet werden.
Die Stromversorgung. und die Klemme 15 kann über einen Kippschalter an der CAN-Funktionsbox
geschaltet werden.
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